Das Cloud Computing ist ein Ansatz, bei dem abstrahierte IT-Infrastrukturen wie Rechenkapazität und Datenspeicher dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Somit wird werden Infrastrukturen (IaaS), Plattformen (PaaS), Anwendungen (SaaS) sowie beliebige andere Dienste (XaaS) zu einem dynamisch nutzbaren Dienst. Im Zentrum steht dabei die Illusion der unendlichen Ressourcen, die völlig frei ohne jegliche Verzögerung an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden können (Skalierbarkeit). Die Abrechnung erfolgt hierbei nutzungsabhängig, da – zumindest theoretisch – nur tatsächlich genutzte Dienste zu bezahlen sind. Da der Zugriff auf die Infrastrukturen über ein Netzwerk (i.d.R. das Internet, Virtual Private Networks (VPN)) erfolgt, sind nur minimale Investitionen in die eigenen IT-Infrastrukturen notwendig. Auch der administrative Aufwand, der für die Bereitstellung der IT-Infrastrukturen notwendig ist, wird in die Cloud ausgelagert und dort als Dienst angeboten.
Einige sehr interessante Überlegungen zum Thema Wirtschaftlichkeit des Cloud Computing sind bei Peter Mell & Tim Grance zu finden.
Derzeit werden drei Arten von Clouds unterschieden: Private Cloud, Public Cloud und Hybrid Cloud.
[Quellen: In Anlehnung an Wikipedia;
S. Tai, M. Kunze, J. Nimis, C. Baun: Cloud Computing – Web-basierte dynamische IT-Services. Reihe Informatik im Fokus, Springer, Berlin Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-01593-9;
Peter Mell, Tim Grance (7 October 2009), Effectively and Securely Using the Cloud Computing Paradigm, NIST Information Technology Laboratory, pp. 76-79]